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Im Zentrum des Geschehens steht die Kantine.
Dort werden die arbeitenden Männer, Frauen und Kinder
verpflegt, dort werden die anstehenden Probleme besprochen,
Gerüchte gestreut, wird der Lohn ausgehändigt und gleich in
Alkohol und anderes umgesetzt. Dort gibt es auch Musik und
manchmal Tanz, dort werden Reden gehalten und Messen gefeiert,
dort wird Heimweh empfunden und werden Blessuren behandelt. |
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Auf dem Kantinenplatz lernen wir auch die
Hauptfiguren der «D’Gotthardbahn » kennen: den Werkarzt
Dr. Fodéré, die Köchin Hermine Tresch, den Arbeiter und
Streikführer Luigi Dissune, die Serviertochter Stefanie
Aschwanden, die sich in den bereits verheirateten Mineur
Federico Casinelli verliebt hat, und die fahrende Sängerin
und Rezitatorin Amalia Maria Cortez, geborene Neumann. Die für
den Bau und den Gang der Geschichte wichtigen realen Figuren
wie Louis Favre, Alfred Escher, Bundesrat Welti oder die
Ingenieure Bossi, von Stockalper sowie Bewohnerinnen und
Bewohner von Göschenen spielen im Stück natürlich ebenfalls
mit. Das Stück erzählt wahre und wahrscheinliche Geschichten
aus jener Zeit, als der Bau des ersten Tunnels am Gotthard
Geschichte machte. Fiebern Sie mit! |
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| Gespielt
wird im Juli und August |
Ein
Stück das zu Herzen geht |
Volksstück
in 3 Akten von Paul Steinmann |
Tolle
Schauspieler, fiebern Sie
mit ! |
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1. Teil: Der
Aufstand |
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Das Stück beginnt mit dem Aufstand
der Tunnelarbeiter vom 27./28. Juli 1875. Die –
hauptsächlich italienischen – Mineure bemängeln
die zum Teil katastrophalen Verhältnisse, unter
denen sie Tag für Tag arbeiten und leben müssen.
Viele von ihnen werden krank oder sterben bei Unfällen
auf den schlecht gesicherten Baustellen. Ein
Sonderdetachement der Urner Polizei geht mit
Waffengewalt gegen die Streikenden vor und
erschiesst vier von ihnen. Die Streikführer
werden verhaftet, verhört, gerichtlich belangt
und dann verjagt. Weil aber ein immenser Zeitdruck
besteht, und weil die Tätigkeit nicht schlecht
bezahlt ist, geht die gefährliche Arbeit schnell
weiter. |
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2. Teil: Der Tod Favres |
| Louis Favre (1826–1879), als
Verantwortlicher für die Erstellung der
Gotthardbahn der eigentliche Erbauer dieses längsten
Alpentunnels, ist ein unverbesserlicher Optimist
und geniesst bei seinen Arbeitern grosse
Verehrung. Zu schaffen macht ihm jedoch das ständige
politische und finanzielle Hickhack sowie der
grosse Zeitdruck, den er sich mit seinem
Kostenvoranschlag selber auferlegt hat. Favre
bricht am Samstag, den 19. Juli 1879, im Tunnel
zusammen und stirbt kurz darauf. Die Erschütterung
bei der Arbeiterschaft ist gross. |
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3. Teil: Der Durchbruch |
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Ein Jahr vor der feierlichen Eröffnung
des Tunnels erfolgt der in der ganzen Welt
sehnlichst erwartete Durchbruch am Gotthard. Von
überall her reisen Zeitungsleute und
Berichterstatter an. Als die Kunde vom Durchstich
die Menge erreicht, geht ein Fest los.
Gratulationen vom deutschen Kaiser, vom
italienischen König und vom Bundesrat erreichen
das Barackendorf und Göschenen. Doch in die
Freude der Mineure mischt sich auch schon die
Gewissheit, dass diese Baustelle in Kürze keine
mehr sein wird und sie alle eine neue Arbeit
suchen müssen. Wohin soll es nun gehen? Wieder
nach Hause, nach Norditalien oder weiter zu einem
neuen Jahrhundertbau? Und die Bewohnerinnen und
Bewohner von Göschenen? Sollen sie froh oder
traurig sein in Anbetracht der Tatsache, dass die
Tunnelarbeiter bald verschwunden sein werden und
regelmässig die Züge bei ihnen durchfahren und
sie selber in der Anonymität versinken werden? |
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Spielplan 2007
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06. Juli (Premiere)
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07. Juli
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Mi
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11. Juli
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13. Juli
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Sa
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14. Juli
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Mi
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18. Juli
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20. Juli
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Sa
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21. Juli
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So
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22.
Juli *
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Mi
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25. Juli
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27. Juli
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Sa
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28. Juli
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01. August *
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03. August
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Sa
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04. August
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SO
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05.
August *
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Mi
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08. August
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10. August
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Sa
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11. August
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Mi
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15. August
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17. August
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Sa
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18. August
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So
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19. August
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24.
August
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25.
August (Derniere)
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Sonntagnachmittag |
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