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Die
Habsburger Grafen mussten ihren Stammsitz gegen die Kyburger
auf der Lenzburg sichern und den regionalen Einfluss festigen.
So wurde um 1200 eine Burg zwischen Lenzburg und Brugg gebaut.
Die älteste urkundliche Erwähnung der Burg Wildegg fällt
ins Jahr 1242. Die habsburgische Macht wurde in der Schlacht
bei Sempach, im Jahre 1386, stark erschüttert. Im Berner
Eroberungszug 1415 wurde die Burg belagert, konnte jedoch
nicht eingenommen werden. Da das ganze Umland durch die Berner
anektiert war, blieb dem Burgherrn Thüring von Hallwil nichts
anderes übrig, als sich der neuen Situation anzupassen und
sich Bern zu öffnen |
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| Die
Burg Wildegg wurde erstmals 1483 von einem aus der
Familie Effinger aus dem Besitz Berns erworben. Bern
hatte dem Verkauf zugestimmt, weil sich der besagte
Kaspar Effinger in der Schlacht bei Murten 1476, gegen
Karl den Kühnen, besonders hervorgetan hatte. Im Laufe
der Jahrhunderte brannte die Burg ab, wurde neu
aufgebaut, Wehrtürme entstanden und verschwanden. Da im
18. Jahrhundert für eine wehrhafte Burg kein Bedarf
mehr war, wurden die Wehranlagen nach und nach
abgetragen und die Burg zu einem Schloss um- und
ausgebaut. Das Schloss Wildegg blieb bis 1912 in
Effinger Familienbesitz. Die letzte des Effinger Stammes
vererbte das Schloss der Schweizer Eidgenossenschaft. |
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