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Die
erste urkundliche Erwähnung durch Walter von Wellenberg geht
ins Jahr 1204 zurück. Aus Rache wegen Überfällen auf ihre
Handelsleute, zerstören die Zürcher im Auftrag Rudolfs von
Habsburg im Jahr 1258 die Burg. Ulrich von Wellenberg gerät
dabei in Gefangenschaft. Im Verlauf der nächsten einhundert
Jahre sieht das wieder errichtete Bauwerk am Wellenberg mehrere
Besitzer und gelangt schliesslich um 1358 in den Besitz der
Familie Hohenlandenberg, welche auch die Schlösser Frauenfeld,
Sonnenberg und Elgg besitzt. 1512 übernimmt der unzimperliche
Jakob Mötteli von Rappenstein die Herrschaft Wellenberg. Dieser
wird durch zahlreiche Händel bekannt, die beinahe die ganze
Eidgenossenschaft in Mitleidenschaft ziehen. In der Folge
verwaltet die Adelsfamilie von Ulm die Besitzung während mehr
als einhundert Jahren. 1669 erwirbt Johannes Escher im Auftrag
der Stadt Zürich das Schloss. Am 17. November 1815 verkauft
diese die Herrschaft, welche fortan als Spekulationsobjekt in
Privathänden liegt. Im Jahr 1900 erwirbt die Familie Schenkel
den inzwischen errichteten Gutsbetrieb zusammen mit dem Schloss.
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