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Johann
Viktor II. von Besenval (1671—1736),
Diplomat und hoher Offizier in französischen
Diensten, nahm als zweiter Besitzer umfangreiche
bauliche Veränderungen an der Waldegg vor: den
Einbau des Theatersaals und den Bau der zweiten
Kapelle St.Michael; auch liess er zahlreiche
Kunstwerke auf die Waldegg bringen. Baron Peter
Viktor von Besenval (1721—1791),
sein Sohn und der dritte Besitzer der Waldegg,
wurde zwar auf dem Schloss geboren, lebte aber
fast durchgehend in Frankreich. Auf ihn geht die
Erweiterung der Anlage durch den Bau der Orangerie
zurück.
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Mit
der Französischen Revolution 1798 begann der allmähliche
Niedergang der Besenval. Die einst durch Handel,
Solddienst und Staatsämter mächtig gewordene
Familie ist heute ausgestorben. Die Waldegg blieb
praktisch verwaist, bis sie 1865 von Joseph von
Sury von Besenval gekauft wurde.
Der neue Eigentümer machte den Sommersitz ganzjährig
bewohnbar. Er liess zwei Wohnungen einbauen, und
er verwandelte das barocke Gartenparterre in einen
englischen Garten.
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Das
Schloss ist ein Museum und bietet verschiedene Anlässe.
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