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Durch Bischof
Bonifaz von Challant um 1294 über der Stadt Sitten erbaut. Es
besteht jedoch die Möglichkeit, dass der Burgfelsen bereits früher
befestigt war. Die Festung wurde im 14.Jh. durch die Widersacher
der Bischöfe, die Grafen von Savoyen und die Freiherren von
Turn, mehrere Male in kriegerischen Handlungen schwer beschädigt.
In den Raroner Kriegen wurde die Burg ebenfalls in
Mitleidenschaft gezogen, so dass im 15.Jh. die ganze Anlage
durch Bischof Wilhelm III von Raron restauriert wurde. Die Burg
diente bis zur Brandkatastrophe (1788) den Bischöfen als
Hofstaat.
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Imposante
Reste einer Burg auf schroff abfallendem Felsen über
der Stadt. Die Burg ist nur auf einem sehr
schmalen Felspfad zu ereichen. Sichtbar Ruine von
aüsserem Tor mit Ringmauer, inneres Tor mit
Ringmauer, Wachthaus, Kapelle, Palas und geringe
Reste eines Donjon.
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Sitten
ist seit dem 6.Jh. Bischofsresidenz und reich an
mittelalterlichen Bauwerken. Zu den markantesten
Bauten zählen Turbillon und Valeria. Die Burgen
thronen über der Stadt auf markanten Felshügeln.
Sitten stand lange Zeit im Mittelpunkt
kriegerischer Auseinandersetzungen. Die Stadt
wurde in ihrer langen Geschichte mehrere Male
erobert, belagert und geplündert. Es wundert
deshalb nicht, dass es so viele
Befestigungsanlagen auf so engem Raum gibt.
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