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der leicht zu verteidigenden Halbinsel bestand seit dem
8.Jh. ein Kirchenkastell. Die kleine Anlage hatte die
Aufgabe die Verkehrswege zu sichern. Der Turm, als ältester
sichtbarer Teil, wurde um 1200 als Schutz für das
Kirchenkastell erbaut und mit Erdwällen und Gräben
gesichert. Zudem wurde die ganze Halbinsel mit einer
Ringmauer und mehrerer Türme befestigt. Ursprünglich
befand sich die Anlage im Besitz der 1175 erwähnten
Freiherren von Strättlingen. 1338 gelangte die Burg
durch Kauf an Johann von Bubenberg. Johann war 1339
Schultheiss von Bern und versorgte Laupen (Laupenkrieg
1339) mit Nahrungsmittel, die er unter Waffenschutz aus
Spiez heran schaffte. Der Berühmteste Vertreter des
Geschlechts war Adrian von Bubenberg, der Verteidiger
von Murten. In Schulden geraten, waren die Bubenberger,
1506 gezwungen, die Burg an die Diesbach zu veräussern.
1516 erwarb Ludwig von Erlach die Burg. Das Schloss
wurde in dieser Zeit zur heutigen Gestalt ausgebaut. Die
Familie von Erlach blieb über 350 Jahre im Besitz der
Anlage (bis 1877). |
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