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Das Kloster
St-Maurice erhielt im Jahre 515 den Hof Leuk, durch König
Sigismund von Burgund, als Geschenk wobei Leuk zum ersten mal
erwähnt wurde. Vermutlich wurden die beiden Burgen von Leuk an
der selben Stelle wie der ehemalige Hof errichtet. Dadurch lässt
sich auch die ungewohnte Lage der Burgen, unterhalb der
Siedlung, erklären. Im laufe der Jahrhunderte gelangte der Hof
an die Bischöfe von Sitten. Diese liessen im 12.Jh. an Stelle
des Hofs das heutige bischöfliche Schloss erbauen. Die Bischöfe
liessen die Burg durch einen Meier (lat. Maior =
Herrschaftlicher Beamter) verwalten. Um 1200 wurde das Meieramt
durch die Edlen von Leuk verwaltet welche zu Beginn des 13.Jh.
ihre Güter an die Kirche von Sitten verkauften. Die Familie
verschwand im laufe des 13.Jh. aus der Geschichte.
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