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Die
ursprünglich aus dem Gasterland stammenden Lenzburger kamen
976 durch die Heirat zwischen Arnold und der Erbtochter von
Graf Bero zu grossem Besitz im Aargau. Dazu gehörte auch die
Lenzburg, nach der sich die Herren von nun an nannten. Die
Burg dürfte zu dieser Zeit nur aus Holzbauten bestanden
haben. Bauten aus Stein wurden frühstens im 11.Jh. errichtet. |
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Im
11. und 12.Jh. stieg die Familie zu einem der mächtigsten
Dynastengeschlechter der Region auf. Ulrich IV,
war ein treuer Anhänger von Kaiser Barbarossa
und begleitete ihn auf vielen Kriegszügen. Mit
dem Tod von Ulrich IV 1173 ging der ganze Besitz
an Kaiser Barbarossa über. Barbarossas Sohn
Otto nahm auf der Burg Wohnsitz und nannte sich
von da an Graf Otto von Lenzburg. Nach dessen
Tod kamen die Kyburger in den Besitz der Burg
und gründeten die Stadt Lenzburg. Danach kamen
die Habsburger in deren Besitz und gaben diese
zu Lehen an die Truchsess von Wolhusen, Ritter
Johann von Hallwil und andere. Im 13. und 14.Jh
wurde die Burg stark umgebaut und erweitert.
Bei der Eroberung des Aargaus durch die
Eidgenossen, wurde die Burg vergeblich von den
Bernern belagert. 1433 kamen die Berner durch
Kauf doch noch in den Besitz der Burg. Danach
diente die Burg als Verwaltungssitz und wurde
mehrere Male umgebaut |
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