|
|
|
 |
|
Sitz
der 1225 erwähnten Herren von Hegi, kyburgische und
konstanzische Ministerialen. Die Herren von Hegi unterhielten
gute Beziehungen mit der Stadt Winterthur. So wurde Hugo von
Hegi 1342/43 von der Stadt mit dem Schulthessen Amt der
Herrschaft betraut, und mehrere Vertreter der Familie besassen
das Bürgerrecht von Winterthur. 1460, 30 Jahre vor seinem Tode,
vermachte Hug von Hegi die Herrschaft seiner Tochter Barbara
welche mit Jakob von Hohenlandenberg verheiratet war. Barbaras
beiden Söhne, Ulrich und Hugo von Hohenlandenberg, prägten
wesentlich das aussehen des heutigen Schlosses. Sie liessen den
Turm auf drei Seiten mit einer Mauer umgeben und errichteten auf
der Nordseite das geräumige Ritterhaus.
|
| . |
|
| An
drei Ecken wurden Rundtürmen, und am Ritterhaus ein
Vieleckiger Turm mit Kapelle angefügt. 1496 wurde Hugo
von Hohenlandenberg zum Bischof von Konstanz gewählt.
Eine Tochter Ulrichs heiratete 1519 Kaspar von Hallwil,
dadurch kam die Burg und Herrschaft in die Hände der
Hallwiler. 1587 verkauften die Erben des Verstorbenen
Wolfdietrich die Herrschaft samt Burg an die Stadt Zürich
welche bis 1798 einen Vogt auf der Feste hatten. Im
laufe der Jahrhunderte wurden die Freiräume zwischen
Turm und Ringmauer bis auf einen kleinen Hof komplett überbaut.
Während des 18.Jh. wurden die Wassergräben zugeschüttet
und die östlichen Teile der Ringmauer durch kleinere
bauten ersetzt. Nach 1798 gelangte die Burg zuerst an
die Familie Farner und später an verschiedene Besitzer,
bis 1915 Friedrich Hegi die Burg in seinen Hände bekam.
1947 gelangte die Stadt Winterthur in den Besitzt der
Burg welche eine Jugendherberge einrichtete.
|
| Ehemalige
Weierburg bestehend aus dem Wohnturm um 1200, Ritterhaus
und Wehrtürme 15.Jh., Ökonomie und Wirtschaftsgebaeude
17.Jh. Die Ringmauer wurede im 17.Jh. abgebrochen und
durch die heute noch sichtbaren kleinen Bauten ersetzt.
Sehr malerische Burganlage.
|
| Heute
ist das Schloss ein Museum. Mehr Informationen
unter dieser Homepage
|
|
|
|