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Die
Burg Hallwil wurde im 11.Jh. durch die Herren von Hallwil gegründet.
Die Hallwiler werden als Gefolgschaft der Lenzburger, der
Kyburger und der Habsburger genannt. Sie verstanden es, sich
ihre Unabhängigkeit zu bewahren und durch geschicktes
Verhalten, verschiedene Lehen der Kyburger und Habsburger
ihrem Eigengut hinzu zu fügen. Durch einen Ganerbenvertrag
zwischen den 4 Brüdern, vermochten sie den Familienbesitz
mehrere Jahrhunderte zusammen zu halten (Die Besitztümer
wurden nur an männliche Nachkommen vererbt, die Weiblichen
erhielten eine Abfindung. Dadurch wurde das Eigengut nicht
gesplittet). Tatsächlich blieb der Besitz bis 1925 in den Händen
der Familie. |
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| Im
14.Jh. lehnte sich die Familie politisch
stark an das Haus Habsburg-Österreich
an. Im Sempacherkrieg hatten die
Hallwiler deshalb grosse Verluste zu
beklagen. Die Burg wurde im 14.und
15.Jh. mehrmals durch Feuer verwüstet.
Als 1415 die Eidgenossen den Aargau
eroberten wurde die Burg ein Raub der
Flammen. Thüring von Hallwil leistete
den Bernern auf der Burg Wildegg (siehe
dort) erbitterten Widerstand. Johannes
VII, der bei der Schlacht von Murten die
Vorhut angeführt hatte, erwarb 1486
Burg und Herrschaft Trostburg während
seine Verwandten andere Sitze und Ländereien,
kauften. Die Familie verzweigte sich bis
ins Ausland, ohne dass die Beziehungen
zur alten Heimat verloren gingen. Das
Schloss wurde 1925 in eine
Familienstiftung eingebunden die den
Erhalt der Burg zum Ziel hatte. 1994
wurde die Burg an den Kanton Aargau
verschenkt. |
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| Mehr
Infos unter: Homepage |
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