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| Wahrscheinlich
um 1050 gegründet, als Stammsitz der Herren von
Grandson. Durch die Expansion in den Jura, kam es immer
wieder zu Kämpfen mit den Leuten des Klosters Romainmôtier
die erst 1160 endeten. Im 13.Jh. wurde die Burg von Otto
I von Grandson neu aufgebaut. Otto I ist der berühmteste
des Hauses Grandson. Er war ein enger Freund des Prinzen
Eduard von England und begleitete ihn 1271 auf den
Kreuzzügen ins Heilige Land. 1283 beteiligte sich Otto
I von Grandson an der Eroberung von Wales durch den
englischen König. 1291 befehligte er das Kreuzfahrer
Heer vor Akkon in Palästina, jedoch vermochte er Akkon
nicht zu erobern. |
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1313
besiegte er die aufständischen Lausanner, die
sich gegen den Bischof erhoben.
Er tat sich aber auch als geschickter Diplomat
hervor und hatte das Vertrauen des Papstes,
Kaisers und des Französischen- und englischen Königs.
Er starb 1328 als hoch geehrter Mann.
Ottos Bruder, Wilhelm, zog nach England und stieg
zu Rang und Würde. Wilhelm von Grandson war der
Begründer der Nebenlinie Lords of Grandisson, die
in der weiblichen Erbfolge bis heute besteht. Die
Hauptlinie des Hauses Grandson lehnte sich eng an
die Herren von Savoyen an und genoss das Vetrauen
des Grafen. Ende des 14.Jh. zeichnete sich der
Niedergang der Herren von Grandson an. Hugo von
Grandson wurde zum Tode verurteilt wegen
angeblicher Urkundenfälschung, konnte aber nach
England fliehen wo er auf mysteriöse Weise ums
Leben kam. Otto III wurde beschuldigt seinen
Lehensherren, Graf Amadeus VII von Savoyen, getötet
zu haben. In Bourg-en-Bress stellte er sich 1397
zu einem gerichtlichen Zweikampf um seine Unschuld
zu beweisen. Dabei wurde er von seinem Gegner,
Gerhard von Estavayer, erschlagen. Johann II von
Grandson wurde zum Erstickungstod verurteilt,
wegen Falschmünzerei und Aufruhr gegen den Herzog
von Burgund. Mit ihm starb das mächtige
Geschlecht aus.
Die Herrschaft wurde von Savoyen beschlagnahmt und
an Margaretha von Mümpelgard vergeben. Danach
mehrere Besitzerwechsel. 1475 wurde die Burg nach
kurzer Belagerung von den Bernern erobert und mit
einer Besatzung versehen. 1476 wird die Burg von
Herzog Karl dem Kühnen zurück erobert und die
Besatzung hingerichtet. Am 2. März 1476 kam es
bei Concise zur Schlacht von Grandson. Dabei wurde
das Ritterheer von Karl dem Kühnen durch die
Eidgenossen in die Flucht geschlagen. Die Burg
wurde als Landvogteisitz bis 1798 genutzt und ging
danach an Private über.
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Heute
ist das Schloss ein Auto- und Schlossmuseum.
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