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| Der
heute noch sichtbare, um 1300 erbaute, Donjon wurde
inmitten eines Vorgängerbaus erstellt. Die ursprüngliche
Anlage, von der noch Reste der Umfassungsmauer und eines
Palas erhalten sind, wurde vermutlich im 12.Jh. durch
den lokalen Adel erbaut. 1203 wird ein Anricus de
Calanca urkundlich bezeugt. Diese Familie hatte
vermutlich ihren Wohnsitz auf der Burg. Es ist jedoch
unwahrscheinlich das der Donjon von einem kleinen
Landadeligen gegründet worden ist. Der Donjon wurde
ziemlich sicher durch die mächtigen Herren von
Sax-Misox gebaut. Dafür spricht auch die Tatsache das
sich Calanca bereits 1291 im Besitz der Freiherren von
Sax-Misox befunden hatte. |
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| Wie
bereits erwähnt wurde der Donjon erst um 1300, nach
französischen Vorbildern, erbaut und stellt ein Unikat
in dieser Region dar. 1316 werden die Gebrüder Martin
und Heinrich von Sax-Misox, als Inhaber von Calanca,
urkundlich erwähnt. 1434 werden die Herren von Grono,
einer Saxischen Nebenlinie, urkundlich als Besitzer erwähnt.
Die Burg blieb bis ins 15.Jh. in den Händen der
Sax-Misox und wurde am Ende des Jahrhunderts
aufgelassen.
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| Mächtiger
Donjon nach französischem Stil um 1300 erbaut. Die
Mauern sind an den schmalsten stellen 2 Meter, und an
der breitesten über 4 Meter dick. Der Grundriss bildet
aussen einen Keil, während die Innenräume einen
quadratischen Querschnitt aufweisen. Die
Verbindungstreppen sind in der Mauerstärke eingebracht.
Der Turm besitzt nur zwei gewölbte Räume, je einen pro
Stockwerk, und ein Kellergeschoss, welches heute durch
eine Mauerpresche zugänglich ist. Ruinen von Ringmauer
und Palas der älteren Burg.
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| Tags
über zugänglich. Romanische Kirche Santa Maria di
Calanca am Fusse der Burg.
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