|
Am
Ostende der um 1200 errichteten Limmatbrücke wurde ein
wehrhafter Brückenkopf errichtet, dessen Bau im Unterschied
zum oberen "Stein" als "Niderhus"
bezeichnet wurde. In dieser Burg sassen kyburgische und später
habsburgische Amtleute. Nach dem Übergang an die Eidgenossen
amteten hier die Landvögte der Grafschaft Baden. 1487 - 1489
wurde das Schloss von Grund auf erneuert. 1804 kam es an den
jungen Kanton Aargau, der es an die Stadt Baden verkaufte. Bis
1857 beherbergte es die Sekundarschule. 1913 wurde das Schloss
in ein Heimatmuseum umgewandelt. |