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Mit
gewaltiger Kraft bahnt sich das Wasser in der
Gletscherschlucht Rosenlaui seinen Weg durch die Felsen. Ein
Naturereignis, das berauscht und erfrischt. |
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Rande von Alpwiesen steht das Schluchthüttli - Kasse und Café
in einem. Zu seiner Linken erheben sich kühne Kalkgipfel, die
Engelhörner, zu seiner Rechten das Wellhorn und die Läsistöcke.
Und wer den Billettschalter der Gletscherschlucht Rosenlaui
passiert, dem gibt das Häuschen den Blick frei auf einen mächtigen
Wasserfall. Zum letzen Mal zwingt hier der Felsen dem
Weissenbach ein enges Korsett auf, bevor die Wassermasse - pro
Sekunde bis zu vier Kubikmeter - in die Tiefe stürzt und sich
weiter unten eine freiere Bahn schaffen kann. |
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Der erste
Teil des Schluchtweges führt durch einen lichten
Bergwald, hin zu dem Wasserfall. Links und in der Tiefe
rauscht das Wasser, vorne türmt sich ein Felsen auf.
Der brüchige Schiefer wird hier von solidem Kalkgestein
abgelöst. Ein Tunnel erlaubt es den Besuchern, weiter
in das Innere der Gletscherschlucht Rosenlaui
vorzudringen. Während rund 500 Metern führt ein
sicherer Steg über Steinstufen und durch Tunnels durch
die Schlucht. Unten fliesst das Wasser, mal ruhig und
still, meistens aber zwängt es sich mit wilder Wucht
durch die engen Felswände, fällt tosend über
Steilstufen hinunter oder presst sich - immer gleich und
doch jeden Augenblick neu - durch eine Wassermühle.
Dieser gewaltige Wirbel lässt erahnen, wie das Wasser
mit seiner Kraft und Beharrlichkeit hartes Gestein
formen kann. Und ein Blick auf die sich auf beiden
Seiten steil erhebenden Felswände zeigt, was das Wasser
hier über Jahrtausende bereits geformt hat. Runde
Strudellöcher fallen zu Beginn der Schlucht auf. Im
Mittelteil hat das Wasser eine beeindruckende Wölbung
aus dem Felsen geschliffen, der Kuppel einer Kathedrale
ähnlich. Und schliesslich hat der Bach - vielleicht zum
Spass - den Kopf eines Elefanten in dem Felsen zurückgelassen.
Die Felswände erreichen eine maximale Höhe von 70 bis
80 Metern.
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Weiter
Infos unter Homepage
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